Glossar

Begriffe aus dem Verpackungs­bereich

Unser Glossar erklärt Begriffe aus dem Verpackungsbereich und berücksichtigt dabei gesetzliche Vorschriften sowie deutschlandweit gültige Normen.

Herangezogen wird das Verpackungsgesetz, welches auf der europäischen Richtlinie 94/62/EG über Verpackungen und Verpackungsabfälle basiert. Weiterhin wird sich an der deutschen Norm DIN 55405 Verpackung–Terminologie–Begriffe orientiert, die Begriffe für das gesamte Gebiet der Verpackungen berücksichtigt.

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A

ASTM F1929

ASTM F1929 ist eine Prüfnorm zur Durchführung von Dichtheitsprüfungen mittels Farbstoffmethode. Sie dient dem Nachweis von Kanalbildungen und Undichtigkeiten in Siegelnähten porenfreier Verpackungsmaterialien und wird besonders häufig bei medizinischen Sterilverpackungen eingesetzt.
Während der Prüfung wird eine Farbstofflösung entlang der Siegelnaht aufgebracht. Dringt der Farbstoff durch vorhandene Undichtigkeiten in die Verpackung ein, können Leckagen eindeutig erkannt und lokalisiert werden. Dadurch eignet sich die Methode besonders zur Bewertung der Qualität von Siegelprozessen und Verpackungssystemen.
ASTM F1929 ist ein etabliertes Verfahren im Rahmen von Verpackungsvalidierungen und Qualitätskontrollen. Die Prüfung trägt dazu bei, die Integrität von Verpackungen sicherzustellen und Risiken für Produktschutz oder Sterilität zu minimieren.

 

Verwandte Begriffe: Dichtheitsprüfung, Siegelnaht, ASTM F2096, Medizinische Sterilverpackung


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ASTM F1980

ASTM F1980 ist eine Prüfnorm zur Durchführung beschleunigter Alterungsprüfungen an Verpackungssystemen. Sie wird insbesondere in der Medizintechnik eingesetzt, um Aussagen über die langfristige Haltbarkeit von Verpackungen innerhalb eines verkürzten Prüfzeitraums zu ermöglichen.
Dabei werden Verpackungen erhöhten Temperaturen ausgesetzt, wodurch natürliche Alterungsprozesse beschleunigt werden. Auf Basis mathematischer Modelle kann anschließend abgeschätzt werden, wie sich Materialeigenschaften und Verpackungsleistung über längere Lagerzeiten entwickeln. Die Norm wird häufig genutzt, um die Haltbarkeit von medizinischen Sterilverpackungen nachzuweisen.
Beschleunigte Alterungsprüfungen unterstützen Hersteller bei Produktzulassungen, Verpackungsvalidierungen und Qualitätsnachweisen. Gleichzeitig ermöglichen sie eine effiziente Entwicklung neuer Verpackungssysteme ohne jahrelange Echtzeitlagerungen.

 

Verwandte Begriffe: Beschleunigte Alterung, Sterilität, Medizinische Sterilverpackung, Verpackungsvalidierung

 

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ASTM F3039

Die ASTM F3039 ist eine Prüfnorm zur Bewertung der Widerstandsfähigkeit flexibler Verpackungen gegenüber mechanischen Belastungen durch spitze oder scharfkantige Gegenstände. Ziel der Prüfung ist die Ermittlung der Durchstoßfestigkeit von Verpackungsmaterialien und Verpackungssystemen, um potenzielle Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.
Insbesondere bei medizinischen Verpackungen, Schutzverpackungen oder flexiblen Versandverpackungen kann ein unbeabsichtigter Materialdurchstoß zu Produktbeschädigungen oder zum Verlust der Schutzfunktion führen. Mit Hilfe der Prüfung lassen sich unterschiedliche Materialien und Materialkombinationen objektiv vergleichen und hinsichtlich ihrer Eignung für den vorgesehenen Einsatzzweck bewerten.
Die Ergebnisse unterstützen Hersteller bei der Auswahl geeigneter Verpackungsmaterialien und bei der Optimierung bestehender Verpackungskonzepte. ASTM F3039 wird häufig im Rahmen von Verpackungsentwicklungen, Qualitätsprüfungen und Materialvergleichen eingesetzt.

 

Verwandte Begriffe: Verpackungsprüfung, Medizinische Sterilverpackung, Durchstoßfestigkeit, Materialprüfung

 

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B

Berstdruckprüfung

Die Berstdruckprüfung dient der Ermittlung des maximalen Drucks, dem eine Verpackung, ein Verpackungsmaterial oder eine Versiegelung standhalten kann, bevor es zum Versagen kommt. Dabei wird der Innendruck kontrolliert erhöht, bis eine Undichtigkeit oder ein Materialbruch auftritt.
Die Prüfung wird insbesondere für flexible Verpackungen, sterile Barriere-Systeme und versiegelte Verpackungen eingesetzt. Sie liefert wichtige Informationen über die Stabilität von Verpackungssystemen und deren Eignung für Transport, Lagerung oder Sterilisationsprozesse. In regulierten Industrien wie der Medizintechnik oder Pharmaindustrie gehört die Berstdruckprüfung häufig zu den standardmäßigen Nachweisen der Verpackungsqualität. Die Ergebnisse unterstützen Hersteller bei der Entwicklung sicherer und zuverlässiger Verpackungslösungen.

 

Verwandte Begriffe: Dichtheit, Siegelnaht, Medizinische Sterilverpackung, ASTM F1140

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Berstfestigkeit

Die Berstfestigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials oder einer Verpackung, einem steigenden Druck standzuhalten, ohne zu versagen. Sie ist ein wichtiger Kennwert zur Bewertung der mechanischen Belastbarkeit von Verpackungsmaterialien, Beuteln, Folien oder versiegelten Verpackungssystemen.
Zur Ermittlung der Berstfestigkeit werden Prüfverfahren eingesetzt, bei denen der Druck schrittweise erhöht wird, bis es zu einem Materialbruch oder einer Undichtigkeit kommt. Die Ergebnisse liefern wichtige Informationen über die Stabilität der Verpackung und helfen bei der Auswahl geeigneter Materialien für anspruchsvolle Anwendungen. Besonders bei sterilen oder druckbeaufschlagten Verpackungen spielt die Berstfestigkeit eine wichtige Rolle.


Verwandte Begriffe:
Berstdruckprüfung, Dichtheit, Siegelnaht, Verpackungsprüfung

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Beschleunigte Alterung

Die beschleunigte Alterung ist ein Prüfverfahren zur Simulation langfristiger Alterungsprozesse innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraums. Hierfür werden Verpackungen oder Materialien erhöhten Temperaturen und teilweise definierten Klimabedingungen ausgesetzt. Ziel ist die Abschätzung, wie sich Materialeigenschaften über die vorgesehene Lagerdauer verändern.
Im Bereich medizinischer Verpackungen wird häufig die Norm ASTM F1980 als Grundlage verwendet. Mithilfe mathematischer Modelle lassen sich daraus Aussagen über die Stabilität und Haltbarkeit von Verpackungssystemen ableiten. Die Prüfung wird beispielsweise genutzt, um Veränderungen der Siegelnahtfestigkeit, Materialversprödung oder Veränderungen von Barriereeigenschaften zu bewerten. Beschleunigte Alterungstests unterstützen Hersteller dabei, Lagerzeiten nachzuweisen und Produktfreigaben effizienter durchzuführen

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BFSV

Die BFSV Verpackungsinstitut Hamburg GmbH ist ein unabhängiges Prüf-, Forschungs- und Weiterbildungsinstitut mit Schwerpunkt auf Verpackungen, Verpackungssystemen und Transportbelastungen. Das Institut unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung, Bewertung und Optimierung von Verpackungslösungen.
Zum Leistungsspektrum gehören Verpackungsprüfungen, Transportsimulationen, Schadensanalysen, Forschungsprojekte sowie Seminare und Schulungen zu aktuellen Verpackungsthemen. Unternehmen aus Industrie, Handel, Logistik und Medizintechnik nutzen die Expertise des Instituts, um Verpackungen sicherer, effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
Darüber hinaus engagiert sich die BFSV in Forschungs- und Entwicklungsprojekten rund um nachhaltige Verpackungen, Kreislaufwirtschaft und innovative Verpackungskonzepte. Durch die Verbindung von wissenschaftlicher Kompetenz und praxisnaher Anwendung fungiert das Institut als Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie.
Verwandte Begriffe: Verpackungsprüfung, Forschung, Akademie, Nachhaltigkeit, Transportsimulation

 

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Bubble Leak Test

Der Bubble Leak Test ist ein Verfahren zur Dichtheitsprüfung flexibler Verpackungen und Verpackungssysteme. Ziel der Prüfung ist der Nachweis von Leckagen, die die Schutzfunktion einer Verpackung beeinträchtigen können. Das Prüfverfahren wird häufig auf Basis der Norm ASTM F2096 durchgeführt und gehört zu den etablierten Methoden zur Bewertung der Verpackungsintegrität.
Während der Prüfung wird die Verpackung mit Luft beaufschlagt und anschließend unter Wasser oder in einer geeigneten Prüfumgebung beobachtet. Treten Luftblasen aus dem Verpackungssystem aus, deutet dies auf eine Undichtigkeit hin. Selbst kleine Leckagen können auf diese Weise sichtbar gemacht werden. Die Methode ermöglicht eine schnelle und vergleichsweise einfache Beurteilung der Dichtheit von Verpackungen.
Der Bubble Leak Test wird insbesondere bei medizinischen Sterilverpackungen, flexiblen Beuteln und anderen Verpackungssystemen eingesetzt, bei denen die Dichtheit einen entscheidenden Einfluss auf Produktschutz, Haltbarkeit oder Sterilität hat. Die Prüfung eignet sich sowohl für die Entwicklung neuer Verpackungskonzepte als auch für die Qualitätskontrolle in der laufenden Produktion.
Da bereits kleinste Undichtigkeiten zum Verlust der Schutzfunktion führen können, stellt der Bubble Leak Test ein wichtiges Instrument zur Sicherstellung der Verpackungsqualität dar. Häufig wird das Verfahren mit weiteren Prüfungen wie der Dichtheitsprüfung nach der Farbstoffmethode (ASTM F1929), Siegelnahtfestigkeitsprüfungen oder Berstdruckprüfungen kombiniert, um ein umfassendes Bild der Verpackungsintegrität zu erhalten.

 

Verwandte Begriffe: Dichtheit, ASTM F2096, Dichtheitsprüfung (Farbstoffmethode), Siegelnaht, Berstdruckprüfung, Medizinische Sterilverpackung

 

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C

D

Dichtheit

Die Dichtheit beschreibt die Fähigkeit einer Verpackung, das Eindringen oder Austreten von Gasen, Flüssigkeiten, Partikeln oder Mikroorganismen zu verhindern. Sie gehört zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen vieler Verpackungssysteme und beeinflusst maßgeblich den Produktschutz, die Haltbarkeit und die Sicherheit verpackter Produkte.
Besonders bei Lebensmitteln, pharmazeutischen Produkten oder Medizinprodukten können selbst kleinste Undichtigkeiten schwerwiegende Folgen haben. Zur Überprüfung der Dichtheit kommen verschiedene Prüfverfahren zum Einsatz, darunter die Farbstoffmethode nach ASTM F1929 oder der Bubble Leak Test nach ASTM F2096. Die Ergebnisse liefern wichtige Informationen über die Integrität von Verpackungen und Siegelnähten.

 

Verwandte Begriffe: Dichtheitsprüfung, Bubble Leak Test, Siegelnaht, Sterilität

 

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Dichtheitsprüfung (Farbstoffmethode)

Die Dichtheitsprüfung nach der Farbstoffmethode ist ein zerstörendes Prüfverfahren zum Nachweis von Leckagen in flexiblen Verpackungen und Sterilbarrieresystemen. Ziel der Prüfung ist es, Undichtigkeiten in Siegelnähten, Materialübergängen oder Verpackungsmaterialien sichtbar zu machen, die mit bloßem Auge häufig nicht erkennbar sind. Als Grundlage wird häufig die Norm ASTM F1929 herangezogen, die speziell für porenfreie Verpackungsmaterialien entwickelt wurde.
Während der Prüfung wird eine spezielle Farbstofflösung gezielt an die zu untersuchende Siegelnaht oder Verpackungsstelle gebracht. Dringt der Farbstoff durch eine vorhandene Kanalbildung oder Undichtigkeit in die Verpackung ein, kann die Leckage eindeutig lokalisiert werden. Dadurch eignet sich die Methode besonders zur Bewertung der Qualität von Siegelprozessen und Verpackungssystemen.
Die Farbstoffmethode wird häufig für medizinische Sterilverpackungen eingesetzt, da bereits kleinste Undichtigkeiten die Schutzfunktion der Sterilbarriere beeinträchtigen können. Hersteller von Medizinprodukten nutzen die Prüfung unter anderem im Rahmen von Verpackungsvalidierungen, Prozessfreigaben oder regelmäßigen Qualitätskontrollen. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse über die Integrität des Verpackungssystems und helfen dabei, Risiken für Produktqualität und Patientensicherheit zu minimieren.
Im Vergleich zu anderen Dichtheitsprüfverfahren wie dem Bubble Leak Test ermöglicht die Farbstoffmethode eine sehr genaue Lokalisierung von Leckagen. Sie stellt daher ein bewährtes Verfahren zur Untersuchung der Verpackungsintegrität dar und wird häufig mit weiteren Prüfungen wie Siegelnahtfestigkeits-, Berst- oder Alterungsprüfungen kombiniert.

 

Verwandte Begriffe: Dichtheit, Siegelnaht, ASTM F1929, Medizinische Sterilverpackung, Bubble Leak Test, Verpackungsvalidierung

 

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DIN 55468

Die DIN 55468 beschreibt Prüfverfahren zur Bewertung der Funktionsfähigkeit von Verpackungen und Packmitteln unter praxisnahen Belastungsbedingungen. Ziel der Norm ist es, die Schutzwirkung einer Verpackung gegenüber mechanischen Beanspruchungen während Lagerung, Umschlag und Transport zu untersuchen und vergleichbar zu bewerten.
Im Rahmen der Verpackungsprüfung können verschiedene Belastungen simuliert werden, die entlang der Lieferkette auftreten. Dazu zählen beispielsweise Stöße, Erschütterungen, Druckbeanspruchungen oder Transportbelastungen. Die Norm unterstützt Unternehmen dabei, Verpackungssysteme systematisch zu bewerten und mögliche Schwachstellen bereits in der Entwicklungsphase zu erkennen.
Die Durchführung normgerechter Prüfungen schafft eine belastbare Grundlage für die Qualitätssicherung und hilft dabei, Produktschäden sowie Reklamationen zu reduzieren. Darüber hinaus können die Ergebnisse genutzt werden, um Verpackungen hinsichtlich Materialeinsatz, Kosten und Schutzwirkung zu optimieren. Dies ist insbesondere für Unternehmen relevant, die empfindliche oder hochwertige Produkte versenden und eine zuverlässige Verpackungsleistung sicherstellen müssen.
Verpackungsprüfungen nach anerkannten Normen wie DIN 55468 tragen dazu bei, die Vergleichbarkeit von Testergebnissen zu verbessern und die Eignung von Verpackungen für nationale und internationale Transportprozesse nachzuweisen. Sie sind daher ein wichtiger Bestandteil moderner Qualitäts- und Verpackungsmanagementsysteme.

 

Verwandte Begriffe: Verpackungsprüfung, Transportprüfung, Falltest, Vibrationsprüfung, Packmittel, Qualitätssicherung

 

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DIN EN 868-5, EN 868-5

Die DIN EN 868-5 ist Teil der europäischen Normenreihe für Verpackungsmaterialien und Sterilbarrieresysteme für zu sterilisierende Medizinprodukte. Die Norm definiert Anforderungen an heißsiegelfähige Klarsichtbeutel und Schläuche aus Papier und Kunststofffolie, die für die Sterilverpackung medizinischer Produkte verwendet werden.
Ziel der Norm ist es, sicherzustellen, dass Verpackungssysteme die Sterilität eines Produkts während Lagerung, Transport und Handhabung zuverlässig erhalten. Neben Materialeigenschaften werden auch Anforderungen an Verarbeitung, Kennzeichnung und Qualität definiert.
Die Einhaltung der Norm ist ein wichtiger Bestandteil von Verpackungsvalidierungen und Qualitätsmanagementsystemen in der Medizintechnik. Sie unterstützt Hersteller dabei, sichere und normgerechte Verpackungslösungen für sterile Medizinprodukte bereitzustellen.

 

Verwandte Begriffe: Medizinische Sterilverpackung, Sterilität, Siegelnaht, Verpackungsvalidierung

 

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DIN EN ISO 9227, ISO 9227, DIN 9227, NSS-Test, Salt Spray Test, Salzsprühtest

Die DIN EN ISO 9227 ist eine internationale Norm für Salzsprühnebelprüfungen zur Bewertung der Korrosionsbeständigkeit von Metallen, Beschichtungen und Korrosionsschutzsystemen. Dabei werden Prüfkörper in einer Salzsprühnebelkammer einer genormten salzhaltigen Atmosphäre ausgesetzt, um Korrosionserscheinungen unter definierten Bedingungen zu simulieren.
Die Norm wird häufig eingesetzt, um unterschiedliche Beschichtungen, Oberflächenbehandlungen oder Korrosionsschutzverpackungen miteinander zu vergleichen. Besonders in der Automobilindustrie, im Maschinenbau und bei Korrosionsschutzanwendungen dient sie als wichtiger Nachweis für die Schutzwirkung von Materialien und Systemen.
Die Ergebnisse erlauben zwar keine direkte Aussage über die tatsächliche Lebensdauer eines Produktes, bieten jedoch eine zuverlässige Grundlage für Vergleiche und Qualitätsbewertungen.

 

Verwandte Begriffe: Salzsprühnebeltest, NSS-Test, Korrosionsschutz, VCI-Folie

 

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E

Environmental Stress Packaging Course

Der Environmental Stress Packaging Course vermittelt Fachwissen über die Auswirkungen von Umwelt- und Transportbelastungen auf Verpackungen und Produkte. Im Mittelpunkt stehen Belastungen wie Vibrationen, Stöße, Druckeinwirkungen, Temperatur- und Feuchteschwankungen, die entlang moderner Lieferketten auftreten können.
Die Teilnehmer lernen, wie Verpackungen unter praxisnahen Bedingungen geprüft, bewertet und optimiert werden können. Typische Inhalte umfassen Transportsimulationen, Verpackungsprüfungen, Schadensanalysen sowie die Interpretation relevanter Normen und Prüfstandards.
Solche Schulungen unterstützen Unternehmen dabei, Verpackungsschäden zu reduzieren, Prüfanforderungen besser zu verstehen und die Leistungsfähigkeit ihrer Verpackungssysteme gezielt zu verbessern. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu Qualitätssicherung und Produktschutz entlang der gesamten Lieferkette.

 

Verwandte Begriffe: Schulung Verpackung, Verpackungsprüfung, Transportsimulation, ISTA, Falltest

 

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F

Falltest

Der Falltest simuliert Belastungen, die Verpackungen und Produkte während Transport, Umschlag oder Lagerung durch Stürze erfahren können. Dabei wird das Packstück aus definierten Höhen auf bestimmte Kanten, Flächen oder Ecken fallen gelassen. Ziel der Prüfung ist die Bewertung der Schutzwirkung der Verpackung und die Identifikation möglicher Schwachstellen.
Bekannte Prüfstandards sind unter anderem ASTM D5276, DIN EN 22248 sowie verschiedene ISTA-Testprotokolle. Die erforderlichen Fallhöhen richten sich nach Gewicht, Produktart und logistischen Anforderungen. Falltests werden sowohl für Konsumgüter als auch für Industrieprodukte eingesetzt und sind Bestandteil zahlreicher Transportprüfungen. Die Ergebnisse helfen Unternehmen dabei, Produktschäden, Reklamationen und Transportkosten nachhaltig zu reduzieren.

 

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G

H

I

ISO 8611

Die ISO 8611 ist eine internationale Norm zur Prüfung von Flachpaletten. Sie beschreibt standardisierte Verfahren zur Bewertung der Belastbarkeit, Stabilität und Gebrauchstauglichkeit von Paletten unter unterschiedlichen Einsatzbedingungen. Ziel der Norm ist es, die Leistungsfähigkeit von Paletten objektiv zu bewerten und deren Eignung für Lagerung, Umschlag und Transport nachzuweisen.
Im Rahmen der Prüfungen werden unter anderem statische Lasten, dynamische Belastungen beim Transport sowie Belastungen in Regalsystemen simuliert. Dabei werden beispielsweise Verformungen, Tragfähigkeit und mögliche Materialschäden untersucht. Die Ergebnisse liefern wichtige Informationen für Hersteller, Logistikdienstleister und Anwender über die Belastungsgrenzen eines Ladungsträgers.
Die Anwendung der ISO 8611 trägt dazu bei, die Sicherheit in der Lieferkette zu erhöhen und Ausfälle durch beschädigte oder ungeeignete Paletten zu vermeiden. Die Norm dient darüber hinaus als Grundlage für Produktentwicklung, Qualitätskontrolle und den Vergleich unterschiedlicher Palettensysteme.

 

Verwandte Begriffe: Palettenprüfung, Ladungsträger, Logistik, Transportprüfung

 

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ISTA

Die International Safe Transit Association (ISTA) entwickelt weltweit anerkannte Prüfstandards zur Bewertung von Verpackungen unter realistischen Transportbedingungen. Ziel ist die Simulation logistischer Belastungen wie Stöße, Vibrationen, Druckbelastungen oder klimatische Einflüsse.
Zu den bekanntesten Prüfverfahren gehören ISTA 1A, ISTA 3A oder ISTA 6. Besonders ISTA 3A wird häufig im Versandhandel und E-Commerce eingesetzt, da typische Paketlogistikprozesse nachgebildet werden. Unternehmen nutzen ISTA-Prüfungen, um Verpackungen zu optimieren, Produktschäden zu reduzieren und Verpackungskosten zu senken. Darüber hinaus verlangen zahlreiche Handelsunternehmen und Plattformen den Nachweis erfolgreicher ISTA-Prüfungen als Qualitätskriterium.

 

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J

K

Klima / Normklima

Als Normklima werden standardisierte Temperatur- und Feuchtebedingungen bezeichnet, die für Prüfungen, Lagerung oder Konditionierung von Materialien und Verpackungen verwendet werden. Durch die Verwendung einheitlicher Umgebungsbedingungen werden Prüfergebnisse vergleichbar und reproduzierbar.
Klimaprüfungen und Materialtests werden häufig nach einer definierten Lagerung im Normklima durchgeführt, um äußere Einflüsse zu minimieren. Darüber hinaus können Verpackungen und Produkte gezielt unterschiedlichen Klimabedingungen ausgesetzt werden, um ihr Verhalten unter realistischen Umweltbedingungen zu untersuchen. Solche Prüfungen liefern wichtige Erkenntnisse zur Haltbarkeit, Materialstabilität und Schutzwirkung von Verpackungen.

 

Verwandte Begriffe: Klimaprüfung, Klimakammer, Beschleunigte Alterung, Korrosionsschutz


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Klimakammer, Climate Chamber

Eine Klimakammer ist eine Prüfeinrichtung, mit der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und teilweise weitere Umgebungsbedingungen kontrolliert und reproduzierbar eingestellt werden können. Sie wird eingesetzt, um das Verhalten von Produkten, Verpackungen und Materialien unter definierten klimatischen Bedingungen zu untersuchen.
Im Bereich der Verpackungsprüfung dienen Klimakammern dazu, Lagerungs- und Transportbedingungen zu simulieren. So können beispielsweise hohe Luftfeuchtigkeit, starke Temperaturschwankungen oder extreme Klimazonen nachgebildet werden. Dadurch lassen sich Veränderungen von Materialeigenschaften, Korrosionsrisiken oder Einflüsse auf die Schutzwirkung einer Verpackung bewerten.
Klimakammern kommen häufig bei Klimaprüfungen, Alterungsuntersuchungen sowie Korrosionsschutzprüfungen zum Einsatz. Die gewonnenen Ergebnisse helfen Unternehmen dabei, Verpackungen und Produkte für unterschiedliche Einsatz- und Transportbedingungen zu optimieren und ihre Qualität langfristig sicherzustellen.

 

Verwandte Begriffe: Klimaprüfung, Klima / Normklima, Beschleunigte Alterung, Korrosionsschutz, VCI-Folie

 

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Klimaprüfung

Bei einer Klimaprüfung werden Verpackungen, Packmittel oder Produkte definierten Temperatur- und Feuchtebedingungen ausgesetzt, um deren Verhalten unter unterschiedlichen Umwelteinflüssen zu untersuchen. Ziel der Prüfung ist es, mögliche Veränderungen der Materialeigenschaften, der Schutzwirkung oder der Produktqualität frühzeitig zu erkennen.
Klimaprüfungen finden häufig in Klimakammern statt, in denen Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit präzise gesteuert werden können. Typische Anwendungsbereiche sind die Bewertung von Verpackungen für internationale Transportketten, die Untersuchung von Korrosionsrisiken oder die Prüfung von Kunststoffen und Verbundmaterialien. Darüber hinaus werden Klimaprüfungen oft als Teil komplexer Transport- und Verpackungsprüfungen eingesetzt, um reale Lager- und Transportbedingungen möglichst praxisnah nachzubilden.

 

Verwandte Begriffe: Normklima, Klimakammer, Beschleunigte Alterung, Korrosionsschutz


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Korrosionsschutz

Korrosionsschutz umfasst alle Maßnahmen, die darauf abzielen, metallische Werkstoffe vor korrosiven Einflüssen aus ihrer Umgebung zu schützen. Korrosion entsteht durch chemische oder elektrochemische Reaktionen zwischen einem Werkstoff und seiner Umgebung und kann zu Materialverlust, Funktionsstörungen oder vorzeitigem Ausfall von Bauteilen führen. Besonders während Transport, Lagerung oder internationalem Versand sind metallische Produkte häufig erhöhten Korrosionsrisiken ausgesetzt.
Zur Vermeidung von Korrosion kommen unterschiedliche Schutzmaßnahmen zum Einsatz. Dazu zählen beispielsweise Beschichtungen, Öle, Wachse, VCI-Verpackungen (Volatile Corrosion Inhibitor) oder spezielle Schutzfolien. Die Wirksamkeit solcher Systeme wird häufig durch Prüfverfahren wie den Salzsprühnebeltest nach DIN EN ISO 9227 bewertet. Die Auswahl einer geeigneten Korrosionsschutzlösung hängt von Faktoren wie Material, Einsatzumgebung, Lagerdauer und Transportweg ab.

 

Verwandte Begriffe: Salzsprühnebeltest, VCI-Folie, Klimaprüfung, Korrosionsprüfung

 

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L

M

Medizinische Sterilverpackung

Medizinische Sterilverpackungen dienen dem Schutz steriler Medizinprodukte bis zu ihrer Anwendung beim Patienten. Die Verpackung muss sicherstellen, dass die Sterilbarriere während Transport, Lagerung und Handhabung erhalten bleibt und gleichzeitig eine aseptische Entnahme möglich ist.
Die Anforderungen an solche Verpackungen werden unter anderem in der Normenreihe DIN EN 868 beschrieben. Typische Materialien sind medizinische Papiere, Tyvek® oder Verbundfolien. Neben Materialanforderungen spielen auch Prüfungen der Siegelnahtfestigkeit, Dichtheit, Alterungsbeständigkeit und Transportbelastbarkeit eine wichtige Rolle. Verpackungssysteme für Medizinprodukte unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen und müssen ihre Eignung durch verschiedene Validierungs- und Prüfverfahren nachweisen.

 

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Mehrwegverpackung

Mehrwegverpackungen sind Verpackungssysteme, die nach ihrer Verwendung nicht entsorgt, sondern mehrfach für denselben oder einen ähnlichen Zweck eingesetzt werden. Durch Wiederverwendung über mehrere Umläufe hinweg können Ressourcen geschont, Verpackungsabfälle reduziert und der Materialeinsatz verringert werden. Typische Beispiele sind Kunststoffbehälter, Transportboxen, Klappboxen, Paletten oder spezielle Ladungsträger für industrielle Lieferketten.
Im Vergleich zu Einwegverpackungen erfordern Mehrwegsysteme eine sorgfältige Planung der Logistikprozesse. Faktoren wie Rücktransport, Reinigung, Reparatur und Umlaufhäufigkeit beeinflussen maßgeblich die ökologische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Systems. Ob eine Mehrwegverpackung tatsächlich nachhaltiger ist als eine Einweglösung, hängt deshalb von den jeweiligen Einsatzbedingungen ab.
Zur objektiven Bewertung werden häufig Lebenszyklusanalysen (Life Cycle Assessments, LCA) oder Nachhaltigkeitsbewertungen durchgeführt. Dabei werden unter anderem Materialverbrauch, Transportaufwand, CO₂-Emissionen und die erzielbare Anzahl von Wiederverwendungen betrachtet. Die Ergebnisse unterstützen Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Verpackungssysteme und bei der Umsetzung von Anforderungen aus Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeitsstrategien.
Angesichts steigender Anforderungen an Ressourceneffizienz und Abfallvermeidung gewinnen Mehrwegverpackungen sowohl im B2B-Bereich als auch im E-Commerce zunehmend an Bedeutung. Sie gelten als wichtiger Baustein auf dem Weg zu nachhaltigeren Verpackungs- und Logistiksystemen.

 

Verwandte Begriffe: Nachhaltigkeitsbewertung Mehrwegverpackungen, Kreislaufwirtschaft, Verpackungsprüfung, Paletten, Nachhaltigkeit

 

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N

Nachhaltigkeitsbewertung Mehrwegverpackungen

Die Nachhaltigkeitsbewertung von Mehrwegverpackungen untersucht die ökologischen, wirtschaftlichen und funktionalen Auswirkungen eines Verpackungssystems über dessen gesamten Lebenszyklus. Ziel ist es, die tatsächlichen Umweltvorteile einer Mehrweglösung im Vergleich zu alternativen Verpackungskonzepten zu bewerten.
Dabei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, darunter Materialeinsatz, Transportwege, Umlaufzahlen, Reinigung, Reparaturaufwand sowie die Wiederverwendbarkeit der Verpackung. In vielen Fällen kommen Methoden der Ökobilanzierung (Life Cycle Assessment, LCA) zum Einsatz, um belastbare Aussagen zur Ressourceneffizienz und zum CO₂-Fußabdruck zu ermöglichen.
Die Ergebnisse unterstützen Unternehmen bei strategischen Entscheidungen im Bereich nachhaltiger Verpackungssysteme und helfen dabei, ökologische und wirtschaftliche Ziele miteinander zu verbinden. Gerade vor dem Hintergrund steigender regulatorischer Anforderungen gewinnt die Bewertung von Mehrwegverpackungen zunehmend an Bedeutung.


Verwandte Begriffe:
Mehrwegverpackung, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, Verpackungsentwicklung


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O

P

Packgut bzw. Füllgut

Ein zu verpackendes oder verpacktes Gut jeglizcher Art wird als Packgut bezeichnet. Handelt es sich um flüssiges Packgut, bezeichnet man dieses auch als Füllgut. Packgüter können z.B. Lebensmittel, Medikamente, Chemikalien, Kleidung oder Möbelstücke sein (DIN 55405:2014-12, 2014, S.87).

Die Anforderungen eines Pack- bzw. Füllgutes können spezifisch sein und hängen von Merkmalen wie z.B. Größe, Gewicht und Empfindlichkeit ab. Diese und weitere Merkmale bestimmen die Art eines geeigneten Packmittels sowie nötiger Packhilfsmittel.

Packhilfsmittel

Packhilfsmittel sind zusammen mit Packmitteln Bestandteile einer Verpackung und kommen zum Einsatz, wenn ergänzende Funktionen an einer Verpackung, wie z.B. das Verschließen, Kennzeichnen oder Handhaben, erfüllt werden sollen (DIN 55405:2014-12, 2014, S.87). Beim Verpacken eines Packgutes dienen sie der Erleichterung des Prozesses, der Gewährleistung der Produktsicherheit oder der Optimierung der Lagerung. Gleichzeitig erhöht sich die Kundenzufriedenheit, indem ein Produkt in einwandfreiem Zustand ankommt und leicht zu handhaben ist.

Zu den Packhilfsmitteln zählen zum Beispiel: Etiketten, Klebebänder, Polstermaterial oder Trockenmittel.

Paletten

Paletten sind standardisierte Ladungsträger zur Lagerung, Kommissionierung und zum Transport von Gütern. Sie ermöglichen die effiziente Handhabung von Waren mit Flurförderzeugen und tragen wesentlich zur Sicherheit und Wirtschaftlichkeit logistischer Prozesse bei.
Je nach Einsatzbereich kommen unterschiedliche Palettentypen aus Holz, Kunststoff, Metall oder Verbundwerkstoffen zum Einsatz. Die Belastbarkeit von Paletten wird häufig im Rahmen von Palettenprüfungen nach Normen wie ISO 8611 untersucht. Dabei werden unter anderem Tragfähigkeit, Stabilität und Verformungsverhalten bewertet.

 

Verwandte Begriffe: Palettenprüfung, ISO 8611, Ladungsträger, Logistik


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Palettenprüfung

Die Palettenprüfung umfasst verschiedene Prüfverfahren zur Bewertung der Belastbarkeit, Stabilität und Gebrauchstauglichkeit von Paletten. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Paletten die während Lagerung, Transport und Umschlag auftretenden Belastungen zuverlässig aufnehmen können.
Je nach Anforderung werden statische, dynamische oder langfristige Belastungstests durchgeführt. Dabei können beispielsweise die Tragfähigkeit, die Verformung unter Last oder die Widerstandsfähigkeit gegen wiederholte Belastungen untersucht werden. Eine wichtige Grundlage für die Prüfung von Flachpaletten bildet die Norm ISO 8611. Die Ergebnisse unterstützen Hersteller, Logistikdienstleister und Anwender bei der Auswahl geeigneter Ladungsträger und tragen zur Sicherheit entlang der gesamten Lieferkette bei.

 

Verwandte Begriffe: ISO 8611, Ladungsträger, Verpackungsprüfung, Transportprüfung

 

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Packmittel

Als Packmittel werden sämtliche Materialien und Komponenten bezeichnet, die zur direkten Aufnahme, Umhüllung oder Sicherung eines Produktes verwendet werden. Dazu zählen beispielsweise Kartons, Beutel, Folien, Polstermaterialien, Verschlüsse oder Etiketten. Gemeinsam bilden sie die Verpackung eines Produktes.
Packmittel erfüllen verschiedene Aufgaben. Sie schützen Produkte vor mechanischen Belastungen, Feuchtigkeit, Verschmutzungen oder anderen Umwelteinflüssen. Gleichzeitig unterstützen sie Lagerung, Transport, Handhabung und Vermarktung. Die Auswahl geeigneter Packmittel hängt von den Anforderungen des Produkts, den Transportbedingungen sowie wirtschaftlichen und nachhaltigkeitsbezogenen Aspekten ab.
Im Rahmen von Verpackungsprüfungen werden Packmittel häufig auf ihre Belastbarkeit, Materialeigenschaften und Schutzwirkung untersucht, um eine optimale Verpackungsleistung sicherzustellen.

 

Verwandte Begriffe: Verpackung, Verpackungsprüfung, Verpackungsmaterial, Nachhaltigkeit.

Packstoff

Verpackungen können aus einem oder mehreren Materialien bestehen. Das eingesetzte Material wird dann als Packstoff bezeichnet. Beispiele für Packstoffe sind Papier, Kunststoff, Glas, Holz oder Weißblech (DIN 55405:2014-12, 2014, S.88). Das Verpackungsgesetz gibt in seiner Anlage 5 freiwillig zu verwendende Kennzeichnungssymbole bzw. Nummern für unterschiedliche Packstoffe vor. Die Auswahl des geeigneten Packstoffs hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art des Produkts, den Lageranforderungen, der Transportmethode und der rechtlichen Vorschriften. Die Verpackungsindustrie entwickelt ständig neue Materialien, um effiziente und umweltfreundliche Packstoffe bereitzustellen, die
den Anforderungen des dynamischen Marktes gerecht werden sollen.

Primärpackung

Nach DIN 55405 besteht eine Primärpackung aus dem Packgut und einer Primärverpackung, die wiederum aus einem Packmittel und entsprechend benötigten Packhilfsmitteln zusammengesetzt ist. Hierbei wird die erste Stufe des Verpackungsprozesses betrachtet und die befüllte Primärverpackung steht im unmittelbaren Kontakt zum Packgut (DIN 55405:2014-12, 2014, S.6). Ihre Funktion ist gleichzusetzen mit der im Verpackungsgesetz definierten
Verkaufsverpackung.

Q

R

Rütteltest

Der Rütteltest ist ein Prüfverfahren zur Simulation von Schwingungs- und Vibrationsbelastungen, die während Transport, Umschlag und Lagerung auftreten können. Während der Prüfung wird ein Packstück auf einem Schwingtisch definierten Bewegungen ausgesetzt, um typische Belastungen im Straßen-, Bahn-, Luft- oder Seetransport nachzubilden.
Ziel der Untersuchung ist es, mögliche Schwachstellen an Verpackungen, Produkten oder Ladungssicherungen zu identifizieren. Durch die wiederholte Beanspruchung können Beschädigungen sichtbar werden, die unter statischen Bedingungen nicht auftreten würden. Rütteltests sind daher ein wichtiger Bestandteil moderner Verpackungsprüfungen und werden häufig im Rahmen von ISTA-Prüfungen oder anderen Transportsimulationen durchgeführt. Die Ergebnisse helfen Unternehmen dabei, Transportschäden zu reduzieren und Verpackungssysteme gezielt zu optimieren.

 

Verwandte Begriffe: Vibrationsprüfung, Verpackungsprüfung, Falltest, ISTA

 

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S

Salzsprühnebeltest

Der Salzsprühnebeltest ist ein genormtes Korrosionsprüfverfahren zur Beurteilung der Beständigkeit von Werkstoffen, Beschichtungen und Korrosionsschutzsystemen. Dabei werden Prüfkörper in einer Prüfkammer einem kontinuierlichen Salznebel ausgesetzt, um korrosive Umwelteinflüsse zu simulieren. Besonders häufig wird die Prüfung nach DIN EN ISO 9227 durchgeführt, die verschiedene Testverfahren wie den Neutralen Salzsprühnebeltest (NSS) beschreibt.
In der Verpackungs- und Automobilindustrie wird der Salzsprühnebeltest genutzt, um die Wirksamkeit von Korrosionsschutzmaßnahmen wie VCI-Verpackungen, Beschichtungen oder Oberflächenbehandlungen zu vergleichen. Die Prüfdauer kann je nach Anforderung von wenigen Stunden bis zu mehreren Wochen reichen. Obwohl die Prüfung keine exakte Lebensdauerprognose ermöglicht, liefert sie wichtige Vergleichswerte zur Bewertung von Korrosionsschutzsystemen

 

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Schulung Verpackung

Verpackungsschulungen vermitteln Fachwissen rund um Verpackungen, Verpackungsentwicklung, Normen, Prüfverfahren und logistische Anforderungen. Ziel ist es, Mitarbeitende für aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Produktschutz, Nachhaltigkeit und Verpackungsoptimierung zu qualifizieren.
Die Inhalte reichen von den Grundlagen der Verpackungstechnik über Transportbelastungen und Verpackungsprüfungen bis hin zu regulatorischen Anforderungen und Nachhaltigkeitsthemen. Praxisbeispiele und reale Schadensfälle unterstützen dabei, theoretisches Wissen direkt auf betriebliche Fragestellungen anzuwenden.
Für Unternehmen bieten Verpackungsschulungen die Möglichkeit, internes Know-how aufzubauen, Verpackungsprozesse zu verbessern und kostenintensive Transportschäden oder Reklamationen zu reduzieren. Gleichzeitig fördern sie das Verständnis für aktuelle Normen und Entwicklungen im Verpackungsbereich.

 

Verwandte Begriffe: BFSV, Verpackungsprüfung, ISTA, Nachhaltigkeit, Verpackungsentwicklung

 

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Sekundärpackung

Die Sekundärpackung kommt in der zweiten Stufe des Verpackungsprozesses zum Einsatz und umschließt die Primärpackung bzw. mehrere Primärverpackungen. Neben der Primärpackung besteht sie aus weiteren Packmitteln und Packhilfsmitteln (DIN 55405:2014-12, 2014, S.6). Ihre Funktion ist gleichzusetzen mit der im Verpackungsgesetz definierten Umverpackung.

Siegelnaht

Eine Siegelnaht ist die Verbindung zweier Verpackungsmaterialien durch Wärme, Druck oder andere Fügeverfahren. Sie stellt sicher, dass die Verpackung geschlossen bleibt und ihre Schutzfunktion gegenüber Feuchtigkeit, Sauerstoff, Verunreinigungen oder Mikroorganismen erfüllt. Besonders bei flexiblen Verpackungen und medizinischen Sterilverpackungen ist die Qualität der Siegelnaht von entscheidender Bedeutung.
Die Eigenschaften einer Siegelnaht werden durch verschiedene Faktoren beeinflusst, darunter Materialkombination, Siegeltemperatur, Anpressdruck und Siegelzeit. Zur Bewertung der Verbindungsqualität werden häufig Siegelnahtfestigkeitsprüfungen nach ASTM F88 durchgeführt. Ziel ist es, eine ausreichende Festigkeit sicherzustellen und gleichzeitig ein kontrolliertes Öffnen der Verpackung zu ermöglichen.

 

Verwandte Begriffe: Siegelnahtfestigkeit, Dichtheit, Medizinische Sterilverpackung, ASTM F88

 

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Siegelnahtfestigkeit

Die Siegelnahtfestigkeit beschreibt die mechanische Belastbarkeit einer versiegelten Verbindung zwischen zwei Verpackungsmaterialien. Sie ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für sterile, luftdichte oder feuchtigkeitsgeschützte Verpackungen. Zur Bestimmung der Siegelnahtfestigkeit wird häufig die Norm ASTM F88 angewendet, die verschiedene Prüfmethoden für sogenannte Peel-Tests beschreibt.
Während der Prüfung wird ermittelt, welche Kraft erforderlich ist, um die Siegelnaht zu öffnen oder voneinander zu trennen. Die Ergebnisse geben Aufschluss über die Prozessqualität beim Siegeln sowie über die Eignung von Materialkombinationen. Besonders in der Medizintechnik müssen Siegelnähte einerseits sicher verschlossen sein, andererseits jedoch ein kontrolliertes Öffnen ermöglichen. Zu geringe Werte können auf Undichtigkeiten hinweisen, zu hohe Werte die Anwendbarkeit beeinträchtigen

 

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Sterilität

Sterilität bezeichnet den Zustand vollständiger Freiheit von vermehrungsfähigen Mikroorganismen. In der Medizin-, Pharma- und Labortechnik ist die Sterilität von Produkten von entscheidender Bedeutung, da bereits eine mikrobielle Kontamination die Sicherheit und Funktionsfähigkeit eines Produktes beeinträchtigen kann. Sterile Medizinprodukte müssen deshalb während Herstellung, Verpackung, Transport und Lagerung zuverlässig vor Verunreinigungen geschützt werden.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Sterilverpackung. Sie bildet eine sogenannte Sterilbarriere, die verhindert, dass Mikroorganismen bis zur Anwendung des Produkts eindringen können. Die Anforderungen an Materialien und Verpackungssysteme werden unter anderem in der Normenreihe DIN EN 868 beschrieben. Zusätzlich werden Verpackungen durch Prüfungen wie Siegelnahtfestigkeitsprüfungen, Dichtheitsprüfungen oder Alterungstests auf ihre Eignung überprüft.
Der Nachweis der Sterilität umfasst nicht nur den Sterilisationsprozess selbst, sondern auch die Validierung des gesamten Verpackungssystems. Nur wenn Verpackung, Siegelprozess und Lagerbedingungen aufeinander abgestimmt sind, kann die Sterilität bis zum Zeitpunkt der Anwendung erhalten bleiben. Aus diesem Grund ist die Sicherstellung der Sterilität ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung in der Medizintechnik und Pharmaindustrie.

 

Verwandte Begriffe: Medizinische Sterilverpackung, Dichtheit, Siegelnahtfestigkeit, Beschleunigte Alterung, DIN EN 868

 

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T

TL 8135-0043

Die Technische Lieferbedingung TL 8135-0043 definiert Anforderungen an Verpackungs- und Korrosionsschutzsysteme für industrielle Anwendungen. Solche technischen Lieferbedingungen kommen insbesondere in Branchen mit hohen Qualitätsanforderungen zum Einsatz und dienen der Vereinheitlichung von Prüf- und Qualitätsanforderungen.
Die Vorgaben können Anforderungen an Verpackungsmaterialien, Korrosionsschutzmaßnahmen, Prüfverfahren sowie die Dokumentation von Verpackungsprozessen umfassen. Ziel ist es, Produkte während Lagerung, Transport und internationalem Versand zuverlässig vor Beschädigung und Korrosion zu schützen.
Für Unternehmen bieten technische Lieferbedingungen eine verbindliche Grundlage zur Bewertung von Verpackungslösungen und zur Abstimmung zwischen Lieferanten, Herstellern und Kunden.

 

Verwandte Begriffe: Korrosionsschutz, VCI-Folie, Verpackungsprüfung, Salzsprühnebeltest

 

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Transport­packung

Mehrere Sekundärpackungen können mithilfe weiterer Packmittel und Packhilfsmitteln gegebenenfalls im Rahmen eines dritten Verpackungsprozesses zu einer Transportpackung zusammengefügt werden (DIN 55405:2014-12, 2014, S.6).

Transport­verpackung

Die Transportverpackung spielt eine entscheidende Rolle beim sicheren und effizienten Transport von Waren und trägt dazu bei, dass die Produkte in einwandfreiem Zustand an ihren Bestimmungsort gelangen.

Transportverpackungen sind typischerweise nicht für den Endverbraucher bestimmt und sollen „die Handhabung und den Transport von Waren in einer Weise erleichtern, dass deren direkte Berührung sowie Transportschäden vermieden werden“ (§3 Abs. 1 S.1 VerpackG).

Die Transportverpackung kann verschiedene Formen annehmen, abhängig von den Eigenschaften der Produkte und den Anforderungen des Transports. Beispiele für Transportverpackungen sind Schachteln aus Wellpappe, Transportkisten, Versandhülsen oder Fässer.

Eine Transportpackung wird nach DIN 55405:2012 definiert als eine Zusammenfügung mehrerer Sekundärpackungen im Rahmen eines dritten Verpackungsprozesses durch die Verwendung geeigneter Packmittel und gegebenenfalls Packhilfsmittel (DIN 55405:2014-12, 2014, S.6).

U

Umverpackung

Eine Umverpackung kann eine oder mehrere Verkaufsverpackungen enthalten und wird dem Endverbraucher zusammen mit diesen zum Verkauf angeboten oder wird zur Bestückung von Verkaufsregalen bzw. zum Bündeln mehrerer Verkaufsverpackungen verwendet (§3 Abs. 1 S.1 VerpackG). Die Verwendung einer Umverpackung kann je nach den spezifischen Anforderungen des Produkts, des Transports und der Lagerung variieren. Sie trägt dazu bei, dass die Waren sicher und geschützt bleiben und erleichtert den effizienten Transport und die Handhabung der Produkte.

V

VCI-Folie

VCI-Folien (Volatile Corrosion Inhibitor) sind spezielle Verpackungsmaterialien zum Schutz metallischer Bauteile vor Korrosion. Die Folien enthalten flüchtige Korrosionsschutzstoffe, die sich innerhalb der Verpackung als Schutzschicht auf den Metalloberflächen ablagern und dadurch korrosive Einflüsse reduzieren.
VCI-Verpackungen kommen insbesondere in der Automobilindustrie, im Maschinenbau sowie bei der Lagerung und dem weltweiten Versand empfindlicher Metallkomponenten zum Einsatz. Die Wirksamkeit einer VCI-Folie hängt unter anderem von Materialqualität, Folienstärke, Dichtigkeit der Verpackung und den Lagerbedingungen ab. Zur Bewertung werden häufig Klimaprüfungen, Korrosionsprüfungen oder produktspezifische Werksnormen herangezogen. Bei fachgerechter Anwendung können VCI-Systeme den Einsatz zusätzlicher Korrosionsschutzöle oder Beschichtungen reduzieren

 

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Verkaufs­verpackung

Die Verkaufsverpackung stellt für den Verbraucher eine Verkaufseinheit zwischen verpacktem Gut und der Verpackung dar. Dazu gelten nach dem Verpackungsgesetz für den Endverbraucher auch sogenannte Serviceverpackungen zur Erleichterung der Übergabe von Waren an den Verbraucher und Versandverpackungen zur Ermöglichung des Warenversandes an den Verbraucher (§3 Abs. 1 S.1 VerpackG). Die Verkaufsverpackung ist darauf ausgelegt, die Aufmerksamkeit der Kunden zu erregen, das Markenimage zu kommunizieren und das Produkt attraktiv und verkaufsfördernd zu präsentieren. Somit spielt sie eine entscheidende Rolle bei der Förderung des Produkts und der Markenwahrnehmung. Sie unterstützt den Verkaufsprozess und kann den Kunden dazu inspirieren, ein Produkt auszuwählen und zu erwerben.

Verpackung 

Nach dem Verpackungsgesetz sind Verpackungen „aus beliebigen Materialien hergestellte Erzeugnisse zur Aufnahme, zum Schutz, zur Handhabung, zur Lieferung oder zur Darbietung von Waren, die vom Rohstoff bis zum Verarbeitungserzeugnis reichen können, vom Hersteller an den Vertreiber oder Endverbraucher weitergegeben werden […]“ (§3 Abs. 1 VerpackG). Im Verpackungsgesetz werden in der Anlage 1 zusätzlich Kriterien an eine Verpackung genannt und Ausnahmen bestimmt, die keine Verpackung darstellen.

Die Auswahl der Verpackungsmaterialien und die Gestaltung hängen von den Eigenschaften des zu verpackenden Produkts, den Transportanforderungen, den Umweltaspekten und den gesetzlichen Vorschriften ab. Die Verpackung spielt eine wichtige Rolle, um Produkte während des gesamten Lebenszyklus zu schützen und den Anforderungen der Lieferkette gerecht zu werden. Sie trägt dazu bei, die Sicherheit der Produkte zu gewährleisten, den Wert zu erhalten und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Sie vermittelt Kunden gesetzlich vorgeschriebene
sowie freiwillig deklarierte Informationen.

Ergänzend bezieht die DIN 55405 in ihre Definition ebenfalls den Aspekt der vielfältigen Funktionen, die eine Verpackung bei ihrem Einsatz erfüllen soll, mit ein und definiert eine Verpackung als „Gesamtheit aller Verpackungsmaterialien, insbesondere von Packmitteln und Packhilfsmitteln, zur Erfüllung einer vorgegebenen Verpackungsaufgabe“ (DIN 55405:2014-12, 2014, S.115).

Verpackungsprüfung

Unter Verpackungsprüfung versteht man die systematische Untersuchung von Verpackungen hinsichtlich ihrer Schutzfunktion, Qualität und Transportfähigkeit. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Produkte entlang der gesamten Lieferkette zuverlässig vor Beschädigungen, Umwelteinflüssen und Belastungen geschützt werden.
Je nach Anforderung kommen unterschiedliche Prüfverfahren zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Falltests, Vibrationsprüfungen, Klimaprüfungen, Kompressionsprüfungen oder Dichtheitsprüfungen. Häufig orientieren sich diese Untersuchungen an internationalen Normen und Standards wie ISTA, ASTM oder ISO. Verpackungsprüfungen ermöglichen die Identifikation von Schwachstellen bereits während der Entwicklung und helfen Unternehmen dabei, Reklamationen, Transportschäden und unnötige Verpackungskosten zu vermeiden.
Neben der Qualitätssicherung leisten Verpackungsprüfungen auch einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, da Verpackungen gezielt optimiert und Materialeinsätze reduziert werden können.

 

Verwandte Begriffe: Transportprüfung, ISTA, Falltest, Klimaprüfung, Nachhaltigkeit

 

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Verpackungstest, Packmittel, ISTA Test, ISTA 3A, ASTM D4169 DC13

Ein Verpackungstest dient der systematischen Bewertung von Verpackungen hinsichtlich ihrer Schutzwirkung, Stabilität und Eignung für Transport und Lagerung. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Produkte entlang der gesamten Lieferkette zuverlässig vor Beschädigungen und Umwelteinflüssen geschützt werden.
Je nach Anforderung können Verpackungstests unterschiedliche Belastungen simulieren. Dazu zählen beispielsweise Falltests, Vibrationsprüfungen, Klimaprüfungen oder Druckbelastungen. Häufig orientieren sich die Prüfverfahren an internationalen Standards wie ISTA oder ASTM. Die Ergebnisse helfen Unternehmen dabei, Verpackungslösungen zu optimieren, Transportschäden zu reduzieren und die Anforderungen von Handel, Logistikdienstleistern oder Kunden nachzuweisen.

 

Verwandte Begriffe: Verpackungsprüfung, Falltest, Klimaprüfung, ISTA

 

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Vibrationsprüfung

Die Vibrationsprüfung simuliert Schwingungen und Erschütterungen, die während Transport und Logistik auftreten können. Dabei werden Verpackungen oder Produkte auf speziellen Prüfständen definierten Vibrationsprofilen ausgesetzt, um mögliche Schäden oder Schwachstellen sichtbar zu machen.
Vibrationsprüfungen sind Bestandteil vieler Verpackungs- und Transporttests sowie verschiedener ISTA- oder ASTM-Prüfprogramme. Sie helfen dabei, Materialermüdung, Lockerungen von Bauteilen oder Beschädigungen von Verpackungen frühzeitig zu erkennen. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen Unternehmen bei der Verbesserung der Transportsicherheit und der Optimierung von Verpackungssystemen.

 

Verwandte Begriffe: Rütteltest, Verpackungsprüfung, Transportprüfung, ISTA

 

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Quellen:

  • DIN 55405:2014-12 Verpackung – Terminologie – Begriffe
  • Verpackungsgesetz vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2234), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 22. September 2021 (BGBl. I S. 4363) geändert worden ist

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